Saxophonisten Waldemar Leczkowski im Interview

Warum spielst Du im TAO?

Die Atmosphäre ist toll, das Publikum anspruchsvoll. Aber vor allem spiele ich hier wegen des prima Essens. Für die Tom-Yum-Gung-Suppe könnte ich sterben.

Langsam, langsam, zuerst haben wir noch ein paar Fragen. Du bist Pole, lebst seit 20 Jahren in Deutschland – gerne?

Na klar, ich wohne schließlich im Rheinland.

Du hast früher in Danzig klassische Musik studiert, wurdest danach ein begeisterter Jazzer. Deine Vorbilder?

Herbie Hancock, Wayne Shorter und der Erfinder der Tom-Yum-Gung-Suppe.

Welches Instrument spielst Du noch außer Saxophon?

Am Haken.

Welchen Haken?

Angelhaken, speziell für den Aalfang. Ich liebe Angeln.

Deine Rhythmusgruppe spielt funky, Du magst Fusion Jazz. Was spielst Du eigentlich am liebsten?

Ich würde gerne noch jazziger und moderner spielen, mehr Eigenkompositionen einbauen, aber die Masse steht auf Cover. Da muss ich Kompromisse machen, man will ja auch leben.

Dein nächstes Projekt?

Ich reanimiere gerade eine alte Gruppe aus meiner Jugendzeit in Polen – mit eigener Musik.

Wie lange willst Du noch im TAO auftreten?

So lange sie die Tom-Yum-Gung-Suppe auf der Karte haben.

Waldemar Leczkowski, geb, am 03.03.64 im polnischen Gdańsk (heute Danzig), betreibt mehrere Bandprojekte: Mit SAX IN THE CITY begeistert er mit funky, souligen und jazzigen Coverversionen das Publikum. In seinem Projekt ORANGE FUSION spielt er durchweg Jazz-Eigenkompositionen, die auch auf CD im Handel erhältlich sind.
Das „Waldemar Leczkowski Quartet“ unterhält mit einer Mixtur aus Jazzimprovisation und Cover-Classics, so auch bei der Shanghai Club Night im TAO: www.shanghaiclubnight.com. Weitere Infos zu Waldemar Leczkowski auf seiner Website.

P.S. Die nächste Shanghai Club Night findet am Freitag, den 05.09.08. statt.